Rezepte

Knochenbrühe – nicht nur im Winter gut

26. Oktober 2021 |
von: admin |
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Selbst gekochte Hühnerbrühe oder Knochenbrühe ist etwas, was du in deinem Hundehaushalt immer vorrätig haben solltest. Am besten tiefgefroren, portioniert in Eiswürfelbehältern oder kleinen Tuppergeschirren. Die Brühe ist wahnsinnig vielseitig einsetzbar und das nicht nur im Winter.

Knochenbrühe – ihr Einsatzgebiet

Die Knochenbrühe kann als Appetitanreger, bei mäkeligen Hunden eingesetzt werden. Sie unterstützt deinen Hund bei längeren Durchfällen und einem erhöhten Bedarf an Mineralstoffen. Knochenbrühe dient als Aufbaumittel nach Operationen während der Rekonvaleszenz. Sie kann aber auch einfach so, nach einem kalten Winterspaziergang, angeboten werden. Du trinkst deinen Punch und dein Hund schlürft seine Knochenbrühe – herrlich.

Die Zubereitung der Brühe ist denkbar einfach

Einfach ist die Zubereitung, sie dauert einfach etwas lange. Du benötigst für die Brühe ein ganzes Huhn oder verschiedene Knochen zum Beispiel vom Rind oder vom Pferd. Toll ist es, wenn du einige Gelenks- und Markknochen mitköcheln kannst. Sämtliche Knochen gibst du in einen grossen Topf und füllst alles mit Wasser auf. Danach einen Schuss (Apfel-) Essig dazu und klassischerweise 24-48 Stunden köcheln lassen.

Warum soll Essig in die Knochenbrühe?

Der Essig dient dazu, die Mineralien, die in Knochen enthalten sind, verstärkt aus diesen heraus zu lösen. Dies sind nebst dem Kollagen auch Calcium, Magnesium, Phosphor und Natrium.

Köchelzeit für die Brühe

Klassischerweise wird die Knochenbrühe 24 – 48 Stunden geköchelt. Es funktioniert aber auch mit etwas geringerer Kochzeit. Ich lasse die Brühe jeweils währemd dem Tag vor sich hinköcheln. Am Abend schalte ich den Herd dann lieber aus. Meine 1. Handlung am nächsten Morgen nach dem Aufstehen ist dann, den Herd wieder einzuschalten.

Die Knochenbrühe ist fertig – was dann?

Nun lässt du den Topfinhalt schön abkühlen, damit du die weiteren Arbeitsschritte ausführen kannst. Einweghandschuhe anziehen, Kehrichtsack bereit legen. Dann fischst du sämtliche Knochen aus der Brühe und steckst diese in den Kehrichtsack. Zur Sicherheit wird meine selbstgemachte Knochenbrühe immer noch durch ein Sieb gegossen. Ist dir zu viel Fett in der Brühe, kannst du das auch in den Kehrichtsack geben. Ich lasse es immer in der Brühe. Dann stellst du die Geschirre deiner Wahl bereit und füllst sie mit der Brühe. Deckel drauf und ab in den Kühl- oder Gefrierschrank.

Knochen in der Brühe

Verwendest du ein Huhn, muss sich das Fleisch komplett von den Knochen gelöst haben. Die Knochen dürfen auf keinen Fall an den Hund gefüttert werden. Das abgelöste Fleisch vom Huhn darf aber gerne in den Napf. Bitte hier unbedingt sorgfältig prüfen, dass sich auch nicht kleine Knöchelchen im Fleisch versteckt haben.

 

Wichtig

Als Reminder: Die Knochen NIEMALS dem Hund füttern!!

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