Hundegesundheit | Tipps, Tricks, Ideen

Prüfe was sich lange bindet

5. Januar 2022 |
von: admin |
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Welcher darf‘s denn sein?

 

Futternapf ist nicht gleich Futternapf

Melamin, Kunststoff, Plastik, Edelstahl, Steingut, Keramik, Glas Porzellan – die Auswahl ist gross. Bekanntlich kauft ja das Auge des Besitzers den Futternapf für seinen Hund – das ist auch völlig in Ordnung. Jedoch sollten wir uns trotzdem einmal über das Schälchen, welches unserem Hund täglich 1x, 2x oder mehr vor die Schnauze gesetzt wird, Gedanken machen.
Deinem Hund ist es vermutlich völlig schnuppe, wie er sein leckeres Fresschen serviert bekommt. Er würde es vermutlich auch vom Boden fressen.

Das Material aus dem der Futternapf deines Hundes besteht, sollte meines Erachtens genauso „gesund“ sein, wie dessen Inhalt 😊

Edelstahlnäpfe können Schadstoffe abgeben – allen voran Nickel – welcher wiederum beim Hund eine Allergie entstehen lassen kann.

Melamin- und Kunststoffnäpfe können leicht beschädigt werden beim Reinigen. Auch wenn die Kratzer an der Oberfläche fast nicht sichtbar sind, setzen sich hier Bakterien und Keime nieder und vermehren sich in Windeseile.
Wenn Melaminnäpfe über 70° C erhitzt werden, kann sich ein Bestandteil dieses Napfes, das Formaldehyd auf die Nahrungsmittel übertragen. Formaldehyd ist bekanntlich nicht ungefährlich.

Bei den billigen Plastiknäpfen kann davon ausgegangen werden, dass sie Weichmacher enthalten. An vorderster Stelle sind hier die Zusätze Phthalat und Bisphenol zu erwähnen – zwei Substanzen, die in den Hormonhaushalt eingreifen und den Stoffwechsel beeinflussen können.

Ich bevorzuge Keramiknäpfe mit einer guten Beschichtung, welche auch für säurehaltige Lebensmittel geeignet ist. Es entstehen keine Risse auf der Oberfläche und somit dient dieser Napf keinem Keim als Brutstätte. Mir ist es wichtig, dass ich sowohl Futter- wie auch Wassernapf in die Waschmaschine geben kann. Ob der Napf deines Hundes säureresistent ist kannst du leicht überprüfen – gib für 24 Stunden Essig in die Futterschüssel, bis diese halb voll ist. Hat sich die Oberfläche verändert, war dein Napf nicht für säurehaltige Lebensmittel geeignet und gehört so oder so in die Tonne 😅

Mein Auge hat auch entschieden, welche Näpfe bei uns verwendet werden. Sie sind aber nicht nur schön anzusehen, sondern auch aus hochwertigen Materialien hergestellt. Ich mag auch Näpfe mit einem gewissen Gewicht, damit sie beim Ausschlecken nicht über den Boden rutschen – oder wie bei uns ab der erhöhten Futterstation fliegen.

 

 

 

 

Bei Allergie- und Unverträglichkeitssymptomen, welche sich mit noch so grossem Aufwand, einfach nicht eliminieren lassen, wäre ein Blick in Richtung Futternapf und dessen Beschaffenheit, sicher empfehlenswert.

 

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